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SEHENSWERT

Mit Online ist in der Medienbranche noch Geld zu verdienen

Datum: October 31, 2008 10:15:20 AM
Author: webbooster
Kategorie: Online Werbung
Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht für die Medienbranche. Die schlechte: Die globale Finanzkrise bremst das Wachstum der Medienbranche in Deutschland spürbar. Für das laufende Jahr prognostiziert die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers  (PwC) im 'German Entertainment and Media Outlook: 2008 - 2012' nur noch einen Erlöszuwachs von 1,4 Prozent auf gut 56,8 Milliarden Euro, nachdem der Umsatz 2007 noch um 2,5 Prozent und im WM-Jahr 2006 sogar um 4,1 Prozent zugelegt hatte.

Die gute Nachricht: Überdurchschnittlich starke Umsatzsteigerungen sind nach wie vor in den Branchensegmenten Internet und Videospiele zu erwarten. Bis 2012 dürften die Erlöse der Online-Medien vor allem dank stark steigender Werbeeinnahmen um durchschnittlich 4,9 Prozent auf über 11 Milliarden Euro wachsen. Für die Video- und Computerspielindustrie prognostiziert PwC ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 7,1 Prozent auf gut 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2012. Besonders dynamisch dürften sich die Einnahmen aus Online-Spielen (plus 14,6 Prozent auf 227 Millionen Euro) und mobilen Spielen (plus 12,1 Prozent auf 159 Millionen Euro) entwickeln. Im laufenden Jahr 2008 geben die Deutschen voraussichtlich erstmals mehr Geld für Videospiele (gut 1,8 Milliarden Euro) als für CDs und Musikdownloads aus.

Während die Werbeeinnahmen der Online-Medien bis 2012 um jährlich 17,6 Prozent auf annähernd 1,6 Milliarden Euro steigen dürften, prognostiziert PwC für die Zeitungswerbung lediglich ein Plus von 0,7 Prozent auf gut fünf Milliarden Euro, die Werbeeinnahmen der Fernsehsender werden um jährlich 1,2 Prozent auf gut 4,4 Milliarden Euro zulegen. Damit steigt der Marktanteil der Online-Medien an den gesamten Werbeerlösen bis 2012 von derzeit gut sechs auf annähernd zehn Prozent.

Unter dem Begriff Medienbranche fassen die Studienautoren folgende Teilmärkte zusammen: Außenwerbung, Buchmarkt, Fernsehen, Film, Hörfunk, Internet, Musik, Videospiele, Zeitschriften, Zeitungen. (og) Quelle: ibusiness

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